Mittwoch, 26. Juli 2017

Wie sich die Natur verändert - Teil 27 (A)

Bei uns wachsen auch Parasolpilze

Gestern waren es mehr Parabolpilze, die unten bei uns auf der Weide wuchsen, aber da war mein Akku leer. Ich hatte aber Glück, auch heute waren noch einige davon da.

Die meisten Parabolpilze sind essbar, ich vermute auch diese, aber da es auch eine giftige Art geben soll, bin ich da lieber vorsichtig.



So sehen sie von der Seite aus. Dieser Ring lässt sich verschieben, das habe ich an dem Stiel von dem einen, wo der Hut ab war, nämlich ausprobiert. Das ist der unten auf dem Foto.


Obwohl die Fliederbeeren noch gar nicht reif sind, müssen irgendwelche Tiere die so gerne mögen, dass sie sie im unteren Weidebereich so gut wie alle abgefressen haben .. siehe oben und rechts.

Dann habe ich auch auf der unteren Weide noch zwei verschiedene Hohlzahnarten für Euch fotografiert. Insgesamt habe ich damit also schon 4 verschiedene Hohlzahnarten bei uns entdeckt.

Generell sind Hohlzähne nicht giftig für Pferde, sondern gehören sogar zu den Heilpflanzen.

Die Art oben hat zartlila Blüten und dann diese dunklen Wuschel dabei .. die rechts hat weiße Blüten .. na ja, den Unterschied seht Ihr sicher auch selbst.

Unten dann Disteln. Distelarten gibt es wie Sand am Meer. Ich lass dann mal lieber, den Versuch zu unternehmen, diese hier genau zu bestimmen.

Wir haben verschiedene Distelarten auf der Koppel, die generell für Pferde gesund sind und die sie auch gern ab und zu fressen.
Auch die Schafgarben blühen momentan. Wir haben bei uns auch davon zwei Arten.

Das hier ist eine normale Schafgarbe. Die nennt sich eigentlich gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe.

In Bezug auf Pferde sind Schafgarben, die generell zu den Heilkräutern gehören und gegen alles mögliche helfen, auch sehr gut gegen Koliken.

Von der gewöhnlichen Wiesen-Schafgarbe haben wir sehr viel, aber auch vereinzelt Sumpf-Schafgarbe, die ich Euch nachher auch noch zum Vergleich zeige.

Das oben und rechts ist Ginster, schon mit Schoten. Der wächst bei uns im unteren Knick von den Nachbarn durch.

Ginster ist giftig und sollte deshalb nicht so nah ran kommen, dass Pferde den anfressen können.

Das oben ist eine Sumpf-Schafgarbe .. die erkennt ihr an den dünnen nicht gefiederten Blättern.

Links nochmal zum Vergleich eine gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe.

Während ich unten am Knipsen war, hat Jürgen mal Blankas Grab wieder ordentlich gemacht.

Ihre Rose kriegt wieder Knospen und ich vermute, die wird zum Spätsommer hin nochmal anfangen zu blühen.


Es war heute sehr schwülwarm, als wir kamen. Jürgen verschnauft sich da grad mal.

Die Hoppas waren in der Zwischenzeit auf das Weidestück neben den Schafen gelaufen.

Wenn man länger bei ihnen ist, kriegt man immer wieder mit, wie viele Kilometer Pferde beim Grasen rumlaufen, denn die laufen ständig hin und her und knabbern mal hier, mal da was.

Deshalb halte ich große Weideflächen, wo sie frei entscheiden können, wo sie sich was suchen, auch für so gesund.

Unten auf diesem Weidestück haben wir ziemlich viele Binsen zwischen dem Gras. Ab und zu fressen Pferde auch was von den Binsen, aber nicht sehr viel.



Außer Binsen haben wir da unten auch relativ viel Ochsenzunge, die Pferde überhaupt nicht fressen. Ochsenzunge ist das, was so braune Fruchtstände hat. Die gehört zu den Ampferarten, aber Pferde mögen die nicht. Wir haben auch recht viel kleinen Sauerampfer bei uns, den wiederum mögen die Pferde und fressen den auch ab und zu.

Weil ich heute so viele Bilder gemacht habe, gibt es noch einen Teil 27 (B). Da geht es gleich weiter.

LG
Renate

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